Barrierefreiheit
Die folgende Seite gibt einen allgemeinen Überblick zum Thema Barrierefreiheit in der Hochschullehre. Bei Fachfragen wenden Sie sich bitte direkt an die Verantwortlichen für das Thema Inklusion: www.hszg.de/hochschule/ueber-uns/chancengerechtigkeit/inklusion-barrierefreiheit
Grundlagen der Barrierefreiheit in der Hochschullehre
Was bedeutet Barrierefreiheit? Barrierefreiheit in der Lehre umfasst die Gestaltung von Lehrmaterialien, -methoden und -räumen, so dass alle Studierenden – einschließlich Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen – uneingeschränkt teilnehmen können.
Es geht um den Grundsatz, dass niemand aufgrund seiner Bedingungen benachteiligt oder ausgeschlossen wird.
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Dimensionen der Barrierefreiheit
- Physisch: barrierefreie Zugänge zu Gebäuden und Räumen
- Kommunikativ: verständliche Sprache, alternative Textformen
- Technisch: zugängliche digitale Inhalte und Plattformen
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Rechtliche Rahmenbedingungen
- Hochschul- und Landesgesetze
- UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)
- Behindertengleichstellungsgesetz (BGG)
- SGB IX - Gesetz zur Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen
- Bundesteilhabegesetz
- Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
- Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0)
Barrierefreie Hochschullehre umsetzen
Hinweise und Tools zur Prüfung der Barrierefreiheit
Für die Prüfung von Dokumenten auf Barrierefreiheit stehen in der Standardsoftware u.a. von Microsoft entsprechende Funktionen zur Verfügung.
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Microsoft Word und PowerPoint
Microsoft Office bietet integrierte Werkzeuge zur Überprüfung der Barrierefreiheit:
Barrierefreiheitsprüfer in Word und PowerPoint:
- Zugriff: Reiter “Überprüfen” → “Barrierefreiheit” (oder “Prüfung hinzufügen” - je nach Office-Version)
- Funktionen:
- Identifikation von fehlendem Alternativtext
- Hinweise auf inkorrekte Formatierungen und Sprachen
- Empfehlungen für Verbesserungen
Tipps:
- Regelmäßiger Einsatz der Funktion vor der Veröffentlichung (formativer Prüfungsprozess)
- Sicherstellen, dass Überschriften logisch strukturiert sind (Formatvorlagen verwenden)
- komplexe Diagramme und Bilder bei der Erstellung bzw. beim Einfügen mit Alternativtexte versehen
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Adobe Acrobat Pro
Auch Adobe Acrobat Pro ermöglicht eine Überprüfung und Optimierung der Barrierefreiheit von PDF-Dokumenten:
- Barrierefreiheit prüfen:
- Menü “Werkzeuge” bzw. “Tools” → Abschnitt “Anpassen” → „Aktionsassistent“ → rechte Navigation „Barrierefrei machen“ → Schritt “Barrierefreiheitsprüfung”: “Vollständige Barrierefreiheitsprüfung ausführen”
- Automatisierte Analyse auf Barrierefreiheitsprobleme, z.B. fehlende Alternativtexte, falsche Lesereihenfolge
- Barrierefreies PDF erstellen:
- Beim Export aus Word/PowerPoint oder beim Speichern als PDF auf “Barrierefrei” achten
- Verwendung des Assistenten “Barrierefreier PDF-Export”
Empfehlung:
- Nach der Erstellung der Materialien die automatische Prüfung durchführen und gefundene Probleme zeitnah beheben
- Barrierefreiheit prüfen:
Informationen der HSZG zum Thema: “Inklusion / Barrierefreiheit”
Aktionsplan: "Inklusion 2030 - HSZG für alle”
Broschüre: “Barrierefreie Hochschule”